sad but true

 

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ich verstehe mich nicht...
du verstehst mich besser, als ich will...
so war es immer und trotzdem hast du mir nie gesagt, was ich tun soll, sondern hast mich meinen weg gehen lassen.
ist es am ende genau DAS, was ich liebe nennen würde?
ist es genau das, weshalb ich ging und du mich gehen ließest?
hab ich genau DAS aus dir herausreißen und in jemand anderen pflanzen wollen wie eine bittere, giftgefüllte saat?

wir werden diese schlampe finden!
das kleine schwarze luder entkommt uns nicht!

ich jage meinen schatten, ich jage meine vergangenheit, mein totgeschrienes ich.
und ich jage gegen die mauer einer wirklichkeit, die ihre steine immer weiter auftürmt, unüberwindlich. ich will sie nicht und sie will mich nicht. was will ich eigentlich?
ist es frieden, den ich suche? oder ist es der scheinbare friede, der mich zum krieg rüsten lässt?
ein blitzkrieg gegen alles, was nicht weiß, nicht schwarz ist, sondern in den untiefen des grau ertrinkt? ja...
god's army iv belial...
belial such das lexikon, das buch, in dem der ausgang des krieges zwischen himmel und hölle geschrieben steht, damit er "weiß, auf welches pferd er setzen muss".
luzifer will das lexikon nicht und überlässt es den menschen. will er am ende nicht gewinnen? wollte er nie den krieg? ist luzifer der prometheus der christen und juden, ist er.... das urgrau?
wenn es ausschließlich das menschliche verhalten ist, was die welt so schlecht macht, dass das leben so furchtbar unlebenswert macht... warum beseitigen wir nicht das verhalten,d as uns ankotzt? rein mathematisch gesehen, sind wir alle eine nummernfolge... und eine große zahl hat immer einen gemeinsamen nenner mit anderen großen zahlen. sind es also die inkomplexen menschen, die den KGN versauen?

we are scum scum scum

ist es am ende nur das, was wir feststellen können, ohne etwas dagegen getan zu haben, tun zu wollen und jemals tun werden?

uns trennt das leben irgendwie wirklich, oder?
vergieb mir, aber ich kanns nicht.
es ist... am ende der mensch in mir, der alles zerstört, der alles ablehnt, was du mir entgegenstreckst.

am ende ist man selbst der bosartigste dämon, von dem man besessen ist und seine waffen sind zweifel und misstrauen!
2.9.08 21:07


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rennend durch die salzwüste gedenke ich der zeit in der schlangengrube. da hatte ich wenigstens gesellschaft. giftschlangen, die immer zubissen, wenn es ihnen gerade beliebte. und jetzt? jetzt ist es kalt, kahl und öd.

the serpentine offering

bei den schlangen wusste ich wenigstens noch, was mich erwartet. nutzlos im staub umherlaufen dagegen... führt ins übernichts.

jean-luc kitty hat sich bei p. gemeldet und es geht ihm nicht gut. er verglich sich mit prometheus, der von zeus gestraft, seine pein durchleiden muss. bin ich zeus? bin ich am ende schuld, dass p. keine gnade gezeigt hat? dass sie den schritt gegangen ist, der sie voneinander riss? ich fühle mich schuldig. es klang wie ein abschied. er hat sich entschuldigt und seine fehler eingesehen... und leidet... zurecht! ...auf den ersten blick betrachtet jedenfalls. seine wunden klaffen und p's heilen, aber er wird sie nie wieder in die arme schließen... ich könnte heulen. ja, jean-luc... du bist romantiker, ein hoffnungsloser. sie verbirgt sich hinter ihrer wut über den schmerz, den du ihr gabst. und du legst dein genick frei und wartest darauf, dass es gebrochen wird.

Du willst nicht ohne sie leben. Ich verstehe dich, jean-luc... ich glaube es dir. das ist das einzige, das ich ich dir damals geglaubt habe und dir heute noch glaube. sie will keinen frieden mit dir, du weißt, weshalb. aber du brauchst den frieden mit dir selbst. falls du jemals antworten solltest, werde ich zuhören.

du... gibst die stellung nicht auf, obwohl der krieg verloren ist... weil du hoffnung hast, verdammt... es klingt so nach mir...

ja... ich fange auch erst an zu kämpfen, wenn schon alles verloren ist... und ich bin mir der niederlage bewusst.

Ich weiß, dass ich zeus bin, prometheus. aber p. ist weder feuer noch mensch. sie ist ort, von dem die flamme gestohlen wurde.
3.9.08 03:19


M., ich weiß nicht, wie ich dein schweigen deuten soll. Ich weiß nicht, über was ich mit dir reden kann ohne dir wieder an den nerven zu schaben.

bis zum bitteren ende

ich brauch meinen frieden mit dir. ich brauch das wissen, dass du deinen frieden hast... und du hast ihn nicht, du hast ihn nicht... und du willst ihn nicht.

hast du noch die zeichnungen? oder sind sie im zorn verbrannt?

erinnerst du dich?
mir wird das herz schwer, wenn ich denke. und dennoch wird so viel gedacht...

die schlacht ist zuende und unser beider blut floss auf dem schlachtfeld, traurig.

und es wird immer traurig bleiben, weil ich nie vergessen werde.

mir ist kalt, alles fühlt sich wie gitterstäbe an.
ich will das hindernis gar nicht überwinden, oder?
ich will gar nicht frei sein... aber du bist es...

willst du frei sein?
frei von mir?

meine worte sind gift in deinemn ohren, in deinem blut...

und du bist die droge, die mich am leben hält, aber mich gleichzeitig vom leben fernhält. ich... komm nicht weg... ich komm nicht voran.

mein könig ist schachmatt.
3.9.08 04:09


ich hasse mich so dafür, ich hasse mich für diese gedanken, ich würde sie am liebsten wie einen bösartigen tumor aus mir herausschneiden um das übel auszumerzen. so lange aufs hirn einhämmern und nervenzellen vernichten bis die gedanken weg sind... tot sind... und nie mehr wiederkehren.
ironischerweise geht es darum... genau um diese gedanken...
ich... möchte nicht mehr sein... es macht alles keinen sinn. life wins, I fail. ich will nicht dauernd mit tränen in den augen herumlaufen, kurz vorm innerlichen zusammenbruch... ich will nicht eine wohnungsanfrage nach der anderen schreiben in dem wissen, dass es absolut nichts ausrichten wird... nichts... es ist alles sinnlos... ich werde keine wohnung finden, ich werde nicht studieren, ich werde keinen job haben, keinen an meiner seite, keine familie... nur mich und diese... gedanken...
ich kann nicht schlafen ohne mich in den schlaf zu heulen, ich kann nicht atmen ohne zu hoffen, dass mich eine flugzeugturbine erwischt und tötet. kann keine blume ansehen ohne an giftpflanzen zu denken. ich hasse sie... ich hasse sie so sehr...
ich habe kein zuhause, ich habe niemandem, zu dem ich gehöre. mord begehen, im gefängnis landen... bis an den rest meines lebens... weggesperrt. ausgesperrt. es wär das gleiche wie jetzt, nur gitter und mauern anfassbar wären. die ultimative flucht in die realität, die wohl das beste für mich und alle um mich herum wäre. andere alternative wäre auch mord. selbstmord. giftmord.
trommeln, trommeln in der tiefe... wir können nicht hinaus, wir können nicht hinaus... no way out.
und... wieder einmal sende ich ein stoßgebet an den deus ex machina. ich war nichts, ich bin nichts und ich werde nie etwas sein. es ist so sinnlos... alles rennt auf die vollkommene sinnfreiheit zu, auf die leere... auf das... Nichts.
ANTIMATERIE! kiloweise!
doch nein... kleopatra tötete sich mit dem biss einer schlange in ihre brust... und nero... ebenfalls giftsuizid.
so große menschen... menschen, die "es schafften" und trotzdem dabei verloren. ich verliere, nein... ich hab schon verloren... allein schon deswegen weil ich an die niederlage denke, an sie glaube und nicht mehr wegkomme.
ich möchte nur noch weinend sterben... und ich hasse mich dafür. ich würde es so gern ändern, aber jeder schritt bringt distanz zum ziel... und... was mache ich nur falsch? WAS VERDAMMT?! jeder mensch ist ein fehler im system... ich bin ein "file not found" nicht vorhanden oder nicht offensichtlich für alle... frei von nutzen.
nasse taschentüchter, ein weißes meer. von salz und seele getränkt. möge ich darin ersticken!
bin ich egoistisch genug für einen suizid? hab ich das nichtsein verdient? hab ich überhaupt irgendwas verdient?
am liebsten würde ich meinen körper so aussehen lassen wie ich mich fühle. zerrupft, zerschnitten, zerschunden, zertrümmert, gerädert,isoliert, geknebelt, gefesselt, erdrosselt.
ich kriege... keine luft mehr... und ich will sie auch nicht kriegen und ich weine und weine und will nicht mehr.
kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt kaputt
punkt
am morgen meines todes soll eine rote sonne die erde verbluten .
11.9.08 23:28


new dawn, new hope

in meinem tiefsten inneren weiß ich, was geschehen wird, weiß ich, was ich zu tun habe, weiß ich, was der beste weg wäre.
diese zukunften muss ich begraben, damit das fundament für eine neue gelegt werden kann.
soll ich wirklich gehen?
alles zieht mich dort hin.
ich hab ein merkwürdig gutes gefühl dabei, aber mein kopf zweifelt.
schäfchen... v.a. du ziehst mich dort hin. ich will so vieles wieder gut machen. es tut mir so leid. aber ich glaube, das war eine falsche entscheidung, die sein musste, sonst hättest du deinen traum nicht gelebt, sonst gäbe es diese möglichkeit der neuen zukunft nicht. trotz aller falschheit in dieser entscheidung war es doch die richtige. krank.
ich hätte die aussicht, genau das zu tun, was ich gut kann, das was ich...irgendwie will, das was wahrscheinlich gut für mich wäre.
ich habe mich irgendwie schon innerlich entschieden, obwohl noch nichts entschieden ist.
ich will dich wiedersehen, ich will dich in meine arme schließen... es tut mir so leid um die 1 1/2 jahre.

trotzdem kommt mir die vorstellung so unrealistisch vor, wenn die bank mir ausrechnet, dass ich 2055 rente kriege...
es ist ein zu weites feld, so weit... will ich gar nicht kommen.
unverständlich?
18.9.08 16:48


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