sad but true

 

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komm schon, reiß dich zusammen ein paar lächerliche wochen, ein paar lächerliche seiten, massenweise lächerliches wissen. überhaupt kommt mir alles so lächerlich vor... unernst... infantil...naiv... dumm. du wirst es hinter dich bringen! auf diesen hürdenlauf bergauf folgt nur noch der asphaltierte weg ins tal. und trotzdem steht es mir bis götter wissen wohin... genau die sind auch die einzigen, die wissen, wann diese schädeltortur endlich endet. tief durchatmen und durchs feuer schreiten, irgendwann tut es nicht mehr weh. aber wahrscheinlich wird 'irgendwann' erst sein wenn all das, das brechen kann, geborsten ist und sich all der schweiß vermengt mit den tränen zu einem meer vermengt hat.

wenigstens nachts will ich ruhe vor meinen destruktiven gedanken, die sich durch die blume ausdrücken. mit zuckersüßer stimme flüstert vergeltung und destruktion mir in den traumumnebelten gehörgang. erst beim erwachen eröffnet sich die natur des traumes und taucht alles in ein flammenmeer, was ich zuvor als angenehm empfand. Hasst du mich so sehr, dass du mich in meinen träumen heimsuchst und mir all das zeigst, was ich nie erreichen kann?! ja... ich dachte wenigstens in meiner traumwelt wär ich sicher, wäre ich allein... wäre ich... zuhause... und jetzt will ich das alles in brand stecken... selbst... wenn es nichts bringen würde... schließlich bingt es auch absolut nichts, wenn man sünden auf einen zettel schreibt und verbrennt.

und wenn man vor allen davonrennt, bewegt man sich nicht vom fleck und vergeht an seiner flucht... und trotzdem will ich rennen... einfach nur weg.... von allem...

... und jedem
3.3.08 01:00


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geh weg, raus aus meinem kopf, raus aus meinem zentralorgan. ich mag die gedanken nicht, ich mag das gefühl nicht. verschwinde und lass mich wieder zu dem werden, was ich mal war: nicht glücklich, aber gefühlskalt genug, um nicht dauernd dem unglücklichsein entgegentrauern zu müssen. ich will unter der decke hervorkriechen können, ohne fast einen nervenzusammenbruch zu erleiden. nervenzusammenbruch? eher alleszusammenbruch. ich bin es leid, mich zu fragen, was denn wäre, wenn ich einfach mal das tun würde, was mir meine instinkte raten, und nicht das, was mir mein verstand aufzwingt. aber mein verstand sagt mir, dass ich wohl diejenige wäre, die die zerschlagung der letzten hoffnung nicht wirklich überstehen würde. und genau das sagen auch meine instinkte. also lasse ich das letzte streichholz in der schachtel ruhen bis zu dem augenblick, in dem es egal ist, wie die geschichte endet, bis zu dem augenblick, in dem es völlig irrelevant ist, ob das streichholz glimmt und alles entflammt und vielleicht ins inferno mitreißt, oder das streichholz, wie alles mit ihm, bricht und eine immerwährend scheinende dunkelheit und leere hinterlässt. würde ich wissen, dass mir nicht mehr viel zeit gegeben ist, würde ich meinen verstand übergehen... aber dem ist nicht so. und dem wird wahrscheinlich auch nie so sein. ich begrabe dich jeden tag in einem gläsernen sarg, aber ich glaube, es ist nicht das glas, das jeden tag berstet...
28.3.08 13:19





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