sad but true

 

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wenn du mit "frieden?" die sache vergessen und ganz von neuem anfangen meinst, nein.wenn du damit vor dir im staub kriechen meinst, um die alleinige kriegsschuld kundzutun, erst recht nicht. wenn du damit verzeihen und drüber hinwegsehen meinst, schon geschehen.
unter einer "absoluten frage" verstehe ich was ganz anderes als ein unpassendes, ausdrucksloses wort, das einem vorgeschmissen wird. sorry.

ich werde mich von nichts und niemandem ändern lassen und ich werde nie vergessen.
1.9.07 14:12


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empfinden um und umgang mit der institution freundschaft können verschieden sein. ich weiß das. und ich nehm es hin. menschen haben fehler, ich nehm sie hin und nehm die menschen trotzdem an. menschsein heißt imperfektion. für mich heißt freundschaft nicht die eigene handhabung mit krisen, problemen, phasen,whatever der handhabung des freundschaftsgegenübers anzupassen. es müssen kompromisse geschlossen werden. das müssen sie immer. die welt hat sich nie um mich gedreht, noch um sonst jemanden und das wird sie auch nie. aber sie dreht sich für alle. es herrscht immer ein kommen und gehen, meinungsverschiedenheiten, inakzeptanz und vieles mehr. die welt bedeutet nicht immer friede-freude-eierkuchen, nein, sie tut sehr oft verdammt weh. menschen werden auf die verschiedensten arten verletzt. manchmal kommt es mir so vor, als sei die menschheit nichts anderes als ein hornissennest. aggressiv, gefährlich, unberechenbar und vollkommen schuldunfähig. manchmal habe ich den eindruck, menschen schließen nur freundschaften um aus ihnen zu profitieren. freundschaft als ultimative heilung gegen sprachbedarf, minderwertigkeitskomplexe, inakzeptanz, einsamkeit, unsozialität, unverfügbarkeit von psychischen testobjekten,beschaffungsunfähigkeit von materiellem.
meistens unbewusst verwechseln menschen oft freundschaft mit profitsteigernder bekanntschaft.
welchen wert hat dann noch das wort "freundschaft"? ich glaube die wahre bedeutung wird minütlich genauso vergewaltigt wie der begriff der "Liebe".
Ich bin wie ich bin. Ich ändere mich für nichts und niemanden. Für keine Freundschaft, für keinen Freund, für keine Liebe, für nichts in der welt. würde ich mich ändern, würde ich mir eine seelenfressende heuchlermaske aufsetzen.
ich hatte niemanden zum reden und habs hingenommen, ich leb damit. ich will nicht, dass irgendwer versucht in mein tiefstes innerstes zu blicken, ich selbst will da nicht einmal einen blick hineinwerfen. jeder mensch hat launen, hat phasen. Ich nehm sie hin, weil sie zum menschsein gehören.
wenn ich keine zeit haben darf, in der ich allein bin, in der niemand nachhakt, in der niemand versucht mir in die seele zu blicken, dann zerbreche ich.
menschen sind abschaum und ich gehöre dazu. ich nehms hin, ich nehms an, ich weiß es, also handle ich danach.
menschen haben gefühle. die meisten von ihnen lassen sich nicht einmal rational erklären, sind oft gar grundlos. ich nehms hin, weils bei mir nicht anders ist, weil ich ein mensch bin.
ich bin kein übermensch, ich bin nicht die elite, ich bin nicht mal erfolgstrebend und ich wills auch nicht sein.
"die welt ist schlecht" das ist der satz, dem einem kinderohr niemals einen reiz versetzen darf, obwohl es die reine wahrheit ist. es gibt keinen einzigen guten, reinen menschen, keine gute, fromme seele. wer an die existenz der utopie glaubt, glaubt an die erreichbarkeit der perfektion. wer daran glauben möchte, bitte. ich nehms an. aber niemand darf erwarten, dass ich verstehe.
manchmal brennen und jucken die wunden am schlimmsten, wenn sie abheilen. aber man hilft niemandem, wenn mit messerstichen den schmerz kurzzeitig umlenkt.
es ist ein sud aus enttäuschung, verratenfühlens, zorn, der mich niemals vergessen lassen wird.
aber es ist meine hoffnung in einige menschen, die mich verzeihen lässt.
vielleicht werde ich zu spät um hilfe schreien, weil ich weiß, dass ich sie nicht verdiene, dass ich sie nicht will...
ich will kein seil, ich will keine hand, ich will niemanden, der mir den rücken hält.
mein vertrauen gehört mir und ich schenke es nur dem, von dem ich denke, dass er damit umgehen kann.
ich zwinge niemanden mir zuzuhören und erwarte keine ohren und ich zwinge niemanden, mit mir zu reden, bei mir zu sein, mir irgendetwas zu geben.
jeder gibt soviel er für richtig hält und soviel er kann.
ich will keine gegenleistungen für irgendwas, ich will kein verständnis, ich will keine entschuldigungen. im grunde will ich meine ruhe vor alle dem lärm, der meine trommelfelle bluten lässt und mich in den wahnsinn treibt.
wenn das egoismus ist, bitte. wenn das selbstmitleid ist, bitte. ich nehms hin, ich leb damit, ich MUSS damit leben. ich kann NICHT vor mir wegrennen. jeder andere kann es, und sollte es, wenn er das als richtig erachtet.
ich verlang verdammt nochmal von niemandem, mich auf dem weg, den ich einschlage, zu begleiten. ich verlange von niemandem, mich auch nur ein stückchen weit zu verstehen.
ich will niemanden, der mein leben rettet. wer mich nur deswegen bei der hand nimmt, muss damit rechnen, dass er verletzt wird, auf granit stößt, niemals mein vertrauen gewinnt, niemals von mir einen freund genannt wird, niemals mein herz erobert, niemals in mein inneres vordringt, mir niemals hilft.
ich bin schwierig, aber zumindest gebe ich das zu, trotz dem, dass ich ein mensch bin.
und menschen ändern sich nicht. jede vermeindliche änderung ist nur eine neue maske, eine neue fassade, eine neue lüge.
zwing mich nicht zu lügen.
mortui(?) te salutant
4.9.07 03:10


es ist wie ein schleier, der sich über das schlachtfeld zieht, pesthauch, fauldunst. still und leise tötet er das, was noch lebt. und das leben bemerkt seine schwindende existenz nicht einmal. zieh die zellgiftinjektionsnadel heraus und sieh den stich an. wie kann so eine kleine verletzung so viel zerstören? wie kann ein tropfen öl 600l trinkwasser verseuchen? höllenfeuer verbrenn mich bevor ich das gift verbreite! und nun ist es still... überall... wie in einer kirche in der man nur alleine sitzt. totenstille und einsamkeit und kälte verpackt in buntem licht und hohen mauern und viel schmuck. stich noch eine nadel hinein, wen kümmert es schon. am ende sind wir alle allein.
11.9.07 23:42


gedankengang: wenn ich jemanden angeblich sooo ignoriere, warum verletzen mich dessen worte dann so tief? sollte es mir nicht egal sein?
12.9.07 00:58


ich bin perturbiert. die vielen gedanken sprengen meine nervenbahnen. fragen an mich selbst brennen sich in mein bewusstsein. das gefühl seelischer müdigkeit sediert mich. psychische ohnmacht lässt mich nicht handeln. wo ist der schlüssel, verdammt von allen göttern?! wo ist der schlüssel zu mir selbst, zu meinem buch, zu meiner heiligen schrift?
es wühlt mich alles zu sehr auf, ich denke zu viel. zu grabe getragene leichen poltergeistern in meinem hirn.
sinnlosigkeit. sinnsuche. gesuche. enttäuschung. vergeben. vergebens. zweifel. verzweiflung. krankheit. wahnsinn. sinnlosigkeit.

vicious circle up to death

wenn nur noch maske herrscht und das gesicht einverleibt, wird das leben zum theater, man selbst zur marionette bis zu dem tag, an dem das theater leer ist und der vorhang zum letzten mal fällt.
27.9.07 22:58





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