sad but true

 

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Achso... es liegt also an meiner Art, dass ich allein bin. Nicht etwa, dass mich anscheinend jeder abstoßend findet. Nein, innere Hässlichkeit ist es also. Wie gut, dass wir darüber gesprochen haben. Ich soll mir also jeden Tag die Menschen antun, die mir mit allem, was sie tun, schaden können und es offensichtlich auch tun? Warum gebt ihr mir eigentlich ständig das Gefühl, ich wäre an allem Schuld? Ich bin nicht der Nabel der Welt, ich will es auch niemals sein.
Ihr brecht mich, indem ihr mir offen zeigt, dass ich nichts richtig machen kann, weil ihr nicht wollt, dass ich es richtig mache.
Ihr brecht mich...und ihr bemerkt es noch nicht einmal, wollt es nicht bemerken... wollt, dass es so aussieht, als bemerketet ihr es nicht. Wer weiß...

Stoß die Klinge in mein Herz.
Treib sie hinein.
Du müsstest nur mutiger sein.

Glaubst du wirklich, du bist mit deinem Hass allein?
Soll ich dir meinen ungeschminkt entgegenschrein?

Und ich schweige... wie ein Grab, weil ich lieber weiter mich kaputt mache als euch.
Ich sollte mutiger sein... und es für mich zuende bringen.
Ich sollte... aber wieso tu ichs nicht?

Dem Ganzen... war ich noch nie gewachsen, aber ich hab gekämpft...ich hab... immer gekämpft.

taumeln... stürzen... in der Leere schweben.

Mein Zorn wird sich erheben...
Ich werde überleben.
Wenn es sein muss, allein... bis ans Ende der Welt.

Die Kerze ist ausgeblasen. Die Kälte dringt ins Wachs und lässt es erhärten. Stoßt ihr die Kerze jetzt um, verfließt das Wachs und gräbt sich in jede Fuge, erbarmungslos ewig. Und die Fugen werden eure Namen bilden... für immer.

Du hilfst mir nicht indem du mich zu manipulieren versuchst. In meinem Kopf hast du dich gerade selbst zum Feind erhoben... Und ich werde die Stellung halten... bis ans Ende der Welt.
13.11.09 00:09


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es ist kalt, so kalt... und niemand ist da, der die temperatur erhöht. fm war wunderschön. nicht nur wegen den leute, oder wegen der atmosphäre oder der musik... ich hatte jemanden, der mich erwärmte und das nicht nur physisch. es war einfach nur schön.
die wärme ist weg...
und mir ist wieder kalt... doch die wärme in mir bleibt noch eine weile.

die leisen stimmchen in mir flüstern, dass ich mir die wärme behalten soll.

aber morgen schon wird die hoffnung wieder der kälte zum opfer fallen, die wärme im frost versinken.

ich... will diese wärme behalten... für immer...
17.9.09 15:12


In letzter Zeut träume ich kompletten Blödsinn. Tornados jagen über die Gegend hinweg, eine Gegend, die ich nicht kenne. Leute, die ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen habe, wohnen mit mir im Haus. Ich schicke alle los, die Fenster zu öffnen und sich dann im Keller zu verschanzen... und was tue ich? Ich schnappe mir meinen Latop, ein paar Decken und Kissen und einen Korb voll Äpfel und verschanze mich auch im Keller... doch dort bin ich plötzlich allein... durch die kleinen Kellerfenster sehe ich wie die Leute der Windhose entgegenlaufen und schließlich eingesogen werden. Der Sturm kommt näher und näher und kurz bevor er das Haus in Mitleidenschaft zieht, verfliegt er ohne Sachschaden angerichtet zu haben. Ich wache auf.
Der Traum war seltsamerweise sogar in Farbe. Es waren Leute, an die ich ewig nicht mehr gedacht habe in ihrem Zustand als ich sie das letzte Mal sah.
Ich hab auch keine Ahnung, was diesen Traum ausgelöst haben sollte. In letzter Zeit habe ich weder Erinnerungen aufgefrischt, noch über Wirbelstürme gelesen oder gehört oder gesehen.
Sehr mysteriös. Bei dem Gedanken an das, was Sigmund Freud dazu sagen würde, muss ich lächeln.
28.8.09 13:21


früher sah ich diese mars-sendung, in der ein indianerhäuptling und -scheinbar- sein sohn einen berg bezwingen und der indianerhäuptling sich zum sterben niederlegt mit den worten "heute ist ein guter tag zum sterben" ... und ändert seine meinung schlagartig als sein sohn ein mars auspackt.
Ich verstand damals als kind den sinn der werbung, aber hatte keine vorstellung, warum jemand den weiten weg auf einen heiligen berg auf sich nimmt und sich dort zum sterben bereit hinzulegen. heute beginne ich dieses handeln zu verstehen. ich erwische mich selbst oft beim gedanken, wann mein ableben den niedrigstmöglichen einfluss auf das weitereleben all derer haben würde, die zurückbleiben. wenn ich heute ins auto steige und sich mein autofluch wieder von seiner hässlichsten seite zeigt, überlebe ich das diesmal vielleicht nicht.
welchen einfluss hätte das auf die welt?
freunde stünden (wieder) an einem grab, müssten (wieder) die phasen der trauer überwinden, ebenso das was von meiner familie geblieben ist. referate würden nie gehalten werden, klausuren nicht geschrieben werden, gedanken nie gefasst, nie auf papier gebracht werden, nie in worte gefasst werden.
was würde sich ändern?
familie hätte wohl viel mehr geld zur verfügung, weil sie mich nicht mehr tragen müsste.
freunde hätten einen weniger, den sie zum treffen versammeln müssten.
erinnerungen ändern sich nicht.
keine neue erinnerung wird geschrieben, kein weiteres kapitel, in dem ich charakter bin.
ich sagte jean-luc mal, dass er nicht egoistisch genug ist um sein leben zu beenden.
ich bin es auch nicht... jedenfalls im augenblick nicht.
gibt es eine perfekte situation, ein perfektes datum?
ein datum, an dem niemand an mich denkt, an dem niemand etwas von mir erwartet, an dem ich nichts zu tun habe.

es wird langsam hell

ich habe die nacht hindurch an einem referat gearbeitet...

obwohl ich dieses studium nicht weiterführen werde.

warum hab ich das getan?

weil es nicht sinnlos ist... für andere.

hätte ich es nicht getan, wüssten andere in ein paar stunden nicht über dieses thema bescheid.

warum gehe ich überhaupt noch in vorlesungen und seminare?

ja das weiß ich auch nicht... falsches pflichtbewusstsein wahrscheinlich.

ich brauche etwas, wofür ich kämpfen kann... sonst... werde ich zum egoisten.

nenn mir etwas, für das es sich lohnt zu kämpfen!
Ich lege keinen wert auf reichtum, macht oder ehre... ich habe keine ziele... ich... habe keinen grund, noch irgendetwas zu machen.

ist das wirklich alles?

ich lebe nicht für mich... und das ist traurig.

ein freund sagte mal "only a life lived for others is worth living"
ich teile diese meinung nicht.

was bin ich nur für ein theologiestudent?!

ich schmunzle bei dem gedanken, dass man leben könnte um einem gott zu dienen.

ich brauche einen krieg, ich brauche einen sinn, einen wert, irgendwas.
Irgendetwas muss über mich hineinbrechen, irgendetwas...

deus ex machina

scheint anscheinend eine art leitmotiv in meinem leben zu sein.
selbstanalyse

die innere unruhe und gleichzeitig das wissen darum, dass ich alles vom leben gesehen habe, was ich sehen musste um zu beschließen, dass es nicht wirklich lebenswert ist, eine art gelangweiltheit.
paradox

dummer vergleich, aber ich glaube, so hat sich neo gefühlt.

wie vermessen sich mit dem matrix-messias zu vergleichen, aber warum berührt mich diese szene so?

ich will kein held sein, kein messias, kein feldherr, kein heiliger... ich will nur... mensch sein, nicht maschine, nicht roboter, dienstprogramm für andere.

ES MUSS MEHR GEBEN, es muss einfach.

Wenn es nichts mehr gibt, hat das alles keinen sinn mehr.

Wobei wir wieder beim thema wären: Wann wäre der geeignete zeitpunkt?
erkenne ich ihn? oder beschließe ich ihn?

als ich mit einem heruaskatapultierten reifen oder mit einem brennendem auto oder beim klemmenden gaspedal mit glück überstand, hatte ich in diesem augenblick keine angst.
war es das wissen darum, dass es noch nicht zuende ist? oder war es die begierde nach der allerletzten herausforderung?

war ich wirklich bereit?

zurück in die höhlen... zivilisation stirb!

ich rechne bei jedem betreten eines fahrzeugs mit meinem ableben, aber bin ich bereit? war ich wirklich bereit?

wenn ich bereit bin, was mach ich dann noch hier?

sehne ich mich nach der allerletzten erfahrung?

wie fühlt sich sterben an?

fühlt es sich schlimmer an als diese... leere?

wenn ich heute ginge, würden welten zusammenbrechen. nicht meine, meine ist wie luft... da aber nicht fest, nicht brechbar.

wann habe ich mich selbst verloren?
hatte ich mich je?

Sie zerreißt die Briefe
Lügen auf Papier.
Alle wollten sie retten
doch sie ist noch immer hier.

Sie will Vertrauen fassen
doch es fällt ihr furchtbar schwer.
Das, was von ihr noch übrig ist
gibt sie nicht mehr her.

Das Unaussprechliche
ist immer mit im Raum.
Sich einmal von der Last befreien
das ist Paulas Traum.

Das Unausweichliche
nimmt seinen Lauf:

je näher sie sich träumt
desto ferner wacht sie auf.
Das ist Paulas Spiel...


Es ist schon lange kein Spiel mehr.

"You can save anyone, but first, you have to save yourself!"

SAVE ME!

Forgive me.
15.6.09 05:30


Ich bin hier nicht daheim. Ich fühl mich wie ein Geist, ein Überbleibsel aus früheren Tagen. Durch mich wird hindurchgesehen, meine Gegenwart vielleicht gerade noch wahrgenommen, aber nicht vergegenwärtigt.

Ich bin also dumm, ja? Ich versteh das also nicht, ja? Wenn ich so bescheuert bin, kann ich auch gehen, dann braucht ihr mich nicht, dann braucht mich niemand. Dann hab ich keine Funktion, bin sinnfrei.

Einen Geist bemerkt man nicht, wenn er immer nur da ist, aber man keinen Einfluss bemerkt. Es ist alles so egal.

"Dreh dich niemals nach mir mir um, denn du wirst leben, ewig leben!"

Ich gehöre hier nicht hin, ich habe kein Zuhause. Zuhause ist da, wo man willkommen und nicht nur geduldet wird.
Familie und Freundschaft sollte mehr als nur ein NAP sein... Dem ist nicht so.
Es ist alles so egal...

Ich bin anscheinend wirklich in der Tat dumm... ja... ich hab vertraut. Langsam tuts nicht mehr weh, auf den Scherben zu laufen.

"Der Tag, so bedeutungslos blau"

"Wo ist dein Stolz geblieben?" ... den hatte ich entweder nie oder immer noch zu viel davon.

Kouta hat Lucy geliebt, obwohl sie seine Welt in Schutt und Asche gelegt hat.

"Ich kann an diesen Hörnern nichts Schönes finden"... ja Lucy... Ich kann an mir auch nichts Schönes finden. Ich... kann nichts mehr etwas schönes abgewinnen... es ist alles gleichermaßen unwichtig, gleichermaßen überflüssig.

Ist die Basis im Arsch, kann aus dem Gebäude, das darauf steht, nur Schutt werden. Gott, ich hasse es... Immer wieder dasselbe,jeden Tag. Jeden Tag die gleichen scheiß Treppenstufen. Eine so gleich wie die andere.
Und die Treppe hört nicht auf, die Treppe hört nicht auf, hört nicht auf, geht immer weiter, immer weiter nach oben und mit einem scheiß verdammten falschen Schritt liegt man wieder unten. Und ich seh keinen Sinn mehr darin, die Treppe hinaufzusteigen.

An irgendeiner Stelle in der Geschichte hätte wohl ein Ende sein sollen und ich habs großzügig überlesen. Und an irgendeiner Stelle der Geschichte hab ich aufgehört sie zu schreiben und sie ist trotzdem weitergelaufen.

Ich hätte gern einen Cheat fürs RL.
Nicht ewiges Leben, nicht unendlich Geld. Unendlich Sand der Zeit... Wissen, wie die Geschichte endet... wie in Big Fish. Im Grunde wissen, auf welches Pferd man setzen muss, alle Konsequenzen des Handelns schon vorher wissen.

Mir ist kalt, so kalt. Und das liegt nur bedingt an den -17°C.

Ich hab mir doch mal versprochen, nicht aufzugeben, genauer... Ich habs dir versprochen. Ich wette, das weißt du gar nicht mehr... und es ist dir egal.
Ich bin daran, aufzugeben, falls dus doch wissen willst.
Eigentlich kann ich schon lange nicht mehr, eigentlich will ich schon lange nicht mehr. Ich muss so bescheuert sein.

Aber ich bin ja dumm und versteh nichts... und ich habe keine Funktion. Es ist egal. Ich weiß um die Unwahrscheinlichkeit, des Nachts von einer unidentifizierbaren Flugzeugturbine zerquetscht zu werden, aber es wär wohl weit angenehmer als jeden Tag mit all den Gedanken in meinem Kopf wieder aufzuwachen.

Das Leben ist Bukkake: Man ist nur von Wichsern umgeben.

Ich bin ein Geist...
Und du bist ein böser Traum.

Und ich weine.

Why can't we sleep always?

Lügner!
Geh weg!
Geht alle weg!
Ich brauch euch nicht, ich will euch nicht.

Ich bins leid.

---target destroyed---
12.1.09 03:33


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