sad but true

 

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riven

B., ich sagte es dir von Anfang an, dass ich es nicht kann, dass es keinen Sinn macht, aber es war eine schöne Illusion, süßester Selbstbetrug, glückliche Hirngespinste auf dem Weg ins Nichts. Ein Tropfen Schweiß, der im Wüstensand verdunstet... vernichtend, aber es bleibt etwas zurück. Verzeih, meine Nähe im Herzen reicht nicht aus um diese Distanz zu überbrücken. Mein transzendented Herz ist meinem Verstand untergeordnet. Mit flammendem Schwert bewacht der Cherub des Verstandes meinen Willen, wenn er denn existiert. Herzen sind nicht da um zu siegen. Liebe siegt nicht, weil Liebe niemals kämpft, Liebe IST, oder auch nicht. Meine eigene Liebe ist noch im Werden, wie Efeu, das sich an einer neuen Mauer gerade angehaftet hat, weit davon entfernt, die Steine meiner Vernunft zu erweichen. Erweichen wie Härte herausnehmend. Die Steine drängen mich in den einfacheren Weg. Vielleicht niemals zur Vollkommenheit, aber der leichte Weg ist nur nicht immer der richtige... nicht immer... nicht immer heißt manchmal doch.
I want... I want to believe... really.
Es wäre nicht gut, es IST nicht gut für uns beide. Nicht so.
Man geht nichts ein, von dem man WEISS, dass es scheitern wird. Erst recht, wenn man schon eine recht gute Vorstellung davon hat, an was es scheitern wird.
Mein Magen knurrt... aber ich habe eigentlich nicht nur physischen Hunger... ich habe Vertrauenshunger, Geisteshunger Glaubenshunger, wahren Liebeshunger.
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<---Eucharistie--->
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v

Hast du dich heute anders verhalten?
Du bist mir zumindest nicht aus dem Weg gegangen... danke...
Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Sekunde der Irrationalität war, aber mir... war danach...
Und nun verfolgt mich diese Sekunde... aber Reue wäre eindeutig das falsche Wort. Ich wünschte, ich hätte solche Sekunden öfters.
Ich... warte auf Donnerstag...
Tu meinetwegen alles... aber geh mir nicht aus dem Weg...

Raphael Lisa Rasputin di Medici, ich vermisse dich... Ich wachte auf und wollte dir das Köpfchen kraulen... und du warst nicht... da...
Vergessen wirst du nie werden... aber vermisst.
29.6.10 20:34


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Störfaktor

Nun hab ichs ja so gut wie amtlich. Ich nerve also. Schön, wie ich nerven kann ohne eigentlich aktiv etwas zu tun. Ich nerve durch meine bloße materielle Anwesenheit.

Ich glaub, es hakt.

Ein nettes Wort, ich nerve.
Ich tu gar nichts, ich nerve ebenfalls.

Was soll ich denn tun oder eben nicht tun? Atmen? Verschwinden? Sterben?

Verströmt meine Aura Nervengas?

Am meisten regt mich eigentlich auf, dass ich sowas Dämliches so nah an mich heranlasse.
Ich werd wohl meine Konsequenzen aus der Geschichte ziehen und diese Menschen niemals mehr mit meiner Existenz belasten.
Ich verstehs zwar nicht, aber man nimmt ja alles hin, was man nicht versteht.
Da wäre ich -mal wieder- beim Thema Hinnehmen.

Lächeln und winken, Nas... lächeln und winken...
und im Innern heulen, schreien und toben.

C. von dir hat es mich eigentlich nicht gewundert, dass du auf ein nettes Wort allergisch reagierst. Das hat mich auch nicht verletzt, es hat mich nur trotzig gemacht. Ich hätte mir nur gewünscht, du würdest mir offen sagen, dass du meine Visage nie wieder sehen möchtest. Damit würdest du mir und vor allem dir eine Menge ersparen, vor allem Zeit und Herzblut, das ich in darin investiere, dir irgendwie entgegen zu kommen.

M. bei dir hat es mich dann allerdings schon gewundert. Und ich bin verletzt, ich würde sogar behaupten irgendwie verstört. Warum sonst fühle ich mich genötigt das niederzuschreiben?
Es tut mir Leid, dass meine Knie zu meinem Körper gehören und ich das Bedürfnis verspüre, sie zu verteidigen, wenn mir da jemand reinkneifen möchte. Hab ich dazu kein Recht? ich soll also alles über mich ergehen lassen nur damit du dein Büchlein weiterlesen kannst ohne abgelenkt zu werden. Es ist definitiv nicht meine Schuld, wenn du das so interessant findest, dass mir jemand in die Knie zwickt, dass du dafür aufhören musst zu lesen um MIR mitzuteilen, dass ich nerve.

Es ist so lächerlich... und grade deshalb tut es so weh, dass du in aller Ernste konstatiert hast, dass ich in diesem Moment keine Daseinsberechtigung hatte.

Ich hasse mich dafür, dass mir so etwas Dummes so penetrant im Hirn spukt und mich nicht loslässt.

It's pounding in my head...

I may vomit
10.5.10 20:29


My life is a circle
No beginning and no end
It's always repeating
A trail I defend to the time

A misunderstanding
That can't be erased like a file
I've got all I wanted
But still I'm not satisfied

How far will I go to and search my respect and my pride
How long will I lie to myself about the privilege of my life
That turns around
'Till I die
And take the dark
With me

Why am I sad
Why am I sad when I have more that I ever had

My life is too stable
I get no air
My jail is my skin
I'm false like a fable
That is being praised
For its sin

Once I am trying
To follow the light then
The bitch grips my feet
Pulls me down, underneath

How far will I go to and search my respect and my pride
How long will I lie to myself about the privilege of my life
How deep will I have to fall before I find the will again
It's always repeating
The earth turns around and around
'Till I die
Take the time
Missing me
With me
(Marta Jandová)



Ich fühle mich wie in einem Rilke-Gedicht...
Fin de Siècle
Fin de la Vie?
Fin de la Raison?
Fin de la Volonté?

Mein Französisch ist grauenhaft.
Alles ist grauenhaft in meinem Kopf, in meinem Herz, in meiner Seele... v.a. ich selbst.

Ich kann Perfektion nicht erreichen, also muss ich nur überleben. Wozu streben? Wozu Ziele setzen?

Wozu überhaupt noch versuchen?

Jeder einzelne Spielzug, den ich jetzt noch machen kann, schadet mir nur weiter.
Dieses Match ist verloren.

Gib auf!

Mach weiter!

Erhalte deine Würde und gib endlich auf!

..."Wenn man bis zum letzten Atemzug des letzten Mannes kämpft, hat man gewonnen, egal wie die Schlacht ausgeht"

Es ist die blutige Graue Masse an der Wand vor meinen Augen, die in mir Sehnsucht weckt. Nicht etwa die turtelnden Paare mit der Zuckerwatte in der Hand. Turteln ist Krieg, Zuckerwatter die Granate, Liebe Ragnagrög.

Fröhliches Grau um mich herum. Die Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch, Liebe und Hass, Angst und Tugend vermengen sich zu einem ekelhaft stinkenden, verwesenden grauen Brei.

Alles ist so absurd, so traurig, so widerwertig.

Ich will diese Welt nicht, ich will diese Menschen nicht, diese Gefühle, diese Worte, diese Bilder... dieses... Leben.
Ich wills nicht.
Ich will es nicht.

Was hab ich denn außer meinen Stolz?

Wen hab ich denn außer mir?

Was wäscht mich denn von meiner Schuld frei, dass ich mir selbst keine Chance gebe, all meinen Zorn und Hass gegen mich selbst richte?

Meine Tränen etwa?

Nein, die waschen mich von nichts frei.
Ich weine ja nicht mal mehr wegen mir.

Ein kohärentes Ich existiert nicht mehr.
Mein Ich ist eine Splittergranate nach der Explosion.

selbstvernichtet

fragmentiert

in Orten und Wesen steckend

Narben zeichnend

zerstörend

Noch in Jahrzehnten schmerze ich in euren Leibern.


Und der HERR sprach: "Basst scho"

Ich erkenne dich nicht, ich nehme dich nicht an.

Als du als Heiliger Geist die Gnade verteiltest, den Menschen Glauben zu ermöglichen, wurde ich wohl verfehlt.

Natürlich... Unfehlbarkeit...
Würde ich eine Staat errichten wollen, würd ich mir genau solche Attribute geben lassen.

Stumme Schreie...

"Schrei leiser!"

"Come as you are
as you were
as I want you to be

Come, dowsed in mud
soaked in bleach
as I want you to be

As a trend
as a friend
as an old enemy"

Memento Mori

Ecce gratum

Gradus vita

Alea iacta est

Rien ne va plus

Denn es macht keinen Sinn mehr, noch irgendetwas zuzulassen.
Ich werd es zuende führen, weil ich es dir versprochen habe...
Weil alles, was ich noch habe, mein Stolz ist und ich den nicht preisgeben werde.

"Es wird schlimmer als es ist,
Doch wir werden besser.
Wenn die Zeit gekommen ist,
Dann wetzen wir die Messer!"

Die Zeit ist vorüber, die Messer vom Blut gerostet so stumpf und keiner von uns ist besser geworden, nur radikaler, nur stumpfer. So stumpf wie unsere Messer.

-TARGET DESTROYED-

P.S.: Deus ex Machina, YOU FUCKING FAIL!
7.12.09 23:23


Ich möchte schreien, ich möchte weinen, ich möchte alles nach außen tragen, was in mir ist, aber ich kann es nicht. Ich darf es nicht. Nach außen muss alles in Ordnung sein, es muss... es muss.
Ich werde der Wirtschaft schon wahrscheinlich nie einen größeren Nutzen bringen können, dennoch halte ich an meinem Pfad fest. Ein Pfad, der nicht erwünscht ist, der absichtlich so gestaltet ist, dass man am besten sofort aufgibt, umkehrt und BWL studiert. Im Grunde weiß ich, was man von mir erwartet, aber ich tus nicht. Es ist falsch, es fühl sich falsch an... was ich tue, fühlt sich anders falsch an. Als würde ich das Falsche tun, um das Richtige zu tun. Wie soll ich es beschreiben?
Ich wollte nicht in diesen Gottestempel, ich wusste nicht, was mich konkret erwartet, aber ich wusste, dass ich von etwas erschüttert werden würde. T, du hast das Gefühl anfangs noch als seltsam empfunden, oder? Aber T, du weißt, dass ich Recht hatte. Du hast es gesehen. Alles in dieser Halle hat mich erschlagen, besonders diese widerwertige Tafel... Du hast es gespürt, du hast mir beigepflichtet, danke. Alle anderen liefen mit sturem kaltem Geist dem Mentor nach. Ich... hatte das Bedürfnis, ihm die Stirn zu bieten. Und er hat es gemerkt, sonst hätte er keine Frage gestellt, bei der man ihm widersprechen sollte. Vielleicht habe ich in genau diesem Moment meinen Nutzen gezeigt, mein Theoriewissen in der Praxis angewandt... vielleicht... vielleicht....
Aber eigentlich... bin ich unwichtig, ich bin... nutzlos... gerade jetzt. D, wegen dir kam ich her, ich wollte und konnte dich nicht allein lassen. Ich wusste, dass du genau diesselben Zweifel hast, gleich emotional denkst und handelst. Eigentlich wollte ich dir deinen Rücken freihalten, gleichzeitig stärken, damit du dein Leben leben kannst ohne vor jedem Schritt aus Angst Halt zu machen. Wenn ich es aus meinem Inneren betrachte, dann hab ich eigentlich das letzte Jahr für dich gelebt, für dich weitergemacht, damit du nicht aufgibst, sondern weitergehst, immer weiter, weil DU eine Zukunft hast und ich sie vor mir sehe, jede einzelne Sekunde. Ich wollte nicht, dass du aus unnötigen Ängsten zurückweichst vor deiner Zukunft, vor deinem Leben. Es ist vermessen, das so zu sagen, aber... Du kannst nun allein laufen. Und wenn du jetzt zurückweichen möchtest, hast du jemand anderen, stärkeren, der dich nach vorn mitzieht. Und ich freue mich für dich. Ich freue mich unglaublich.
Obwohl das für mich heißt, dass ich nicht mehr gebraucht werde... von... niemandem...
Ich kann mich jetzt um mein Leben kümmern... nein.. ich muss es... ich muss. Ich MUSS in die Zukunft gehen. Oder auch nicht?
Ein paar Tage noch, und du lernst mich zu vergessen... und das ist gut so. Alles, was jetzt von mir kommt, hält dich zurück, weil ich nicht voran komme. Ich hab den Stab im Staffellauf weitergereicht, mein Lauf ist vorbei... Ich... Ich... hab keine Verantwortung mehr für dich...
Es ist wie eine Befreiung... aber nicht von etwas Schlechtem... Ich kann loslassen, von dem, was mich am Leben hält...
Wärs du bereit es zu verkraften? Wäre T beständig genug, dich zu halten, wenn du mitfällst, mitfällst in meinen Egoismus?

Ich habe keine Angst vor der Zunkunft, weil ich nicht weiß, wie sie aussehen wird, was aus mir werden wird. Ich habe Angst vor ihr, weil ich genau weiß, was mich erwartet und es ist Angst, nicht Ehrfurcht, weil ich weiß, dass ich ihr nicht standhalten kann, wenn ich diesen Weg weitergehe.
Ich passe nicht in das Idealschema, das der Neoliberalismus lehrt. Gar nicht. Und ich weiß, dass ich es niemals werde, weil es einfach falsch ist. Weil ich weiß, dass es falsch ist, aber es eigennützlich richtig wäre, sich dem Neoliberalismus zu beugen.
Ich muss an Padme Amidala denken...
"Die Demokratie geht zugrunde... mit donnerndem Applaus"
Wie könnt ihr alle einem eindeutig in der Realität nicht beständig funktionierendem System folgen?! Wie könnt ihr euch dem Neoliberalismus beugen ohne zu hinterfragen? Ohne euren eigenen Kopf zu verwenden? Ohne das zu tun, was ihr in eurem Herzen für richtig haltet?
Logik und aus ihr folgende Entscheidungen sind anlernbar, sogar anprägbar. Früher wurde der westlichen Zivilisation die Angst vorm Kommunismus angeprägt... was ist es heute? Angst vor -wirklich- eigenen Entscheidungen? Jede einzelne Handlung zu reflektieren, auch ethisch abzuwägen und dann erst zu entscheiden, nicht nur... stur folgen. Es gibt nicht nur einige wenige Navigatoren, die die Flotte lenken können. Jeder von uns ist ein Navigator und wir alle sind dafür verantwortlich, wenn die Flotte in die Niagarafälle fährt, wenn wir nicht reflektieren, ob wir auch auf dem RICHTIGEN Weg sind.
Es gibt 6 Mrd Wirklichkeiten, Wahrheiten. Und nur weil 5,9 Mrd etwas für die absolute Wahrheit und Wirklichkeit halten, heißt das nicht, dass diese auch richtig sind, heißt das nicht, dass die eigene, in der Minderheit stehende Wirklichkeits- und Wahrheitswahrnehmung falsch ist. Die Mehrheit entscheidet und der Mensch entscheidet sich am liebsten für das, von dem er erwartet, dass die Mehrheit dafür stimmen wird. Und nicht, wie man erwarten sollte für das, wofür er in seinem Inneren einsteht.

Ihr meint, ich werde nie wirklichen Nutzen haben. Vielleicht habt ihr recht, aber ich habe schon eine Aufgabe bewältigt. Ich habe jemanden, den ich sehr gern habe (und das kann man von fast niemandem sonst sagen) , auf einen Weg gebracht, von dem aus sie ihr Leben meistern kann.
Möglicherweise war das auch alles, wofür ich bestimmt war, selbst als Deus ex machina fungieren.
Vielleicht habe ich deshalb niemals ein Deus ex machina-Erlebnis gehabt und werde es möglicherweise niemals erleben.
Ich bin selbst ein Deus ex machina. Die Karte scheint zu hoch gespielt. Vielleicht ein -aus Versehen, aus Unwissenheit- für mein Niveau viel zu gut gespielter Go-Zug.
Aber selbst wenn ich damit recht hätte, macht es mich nicht glücklich.
Ich weiß, dass das, was ich jetzt tue, nicht meine Bestimmung ist, falls es so etwas überhaupt gibt.

Vielleicht ist meine "Mission" beendet.
sine missione
Ich habe jetzt mein Leben wieder. Aber... will ich es?
Man glaubt an die Wiederkunft des Messias, an den Weltuntergang 2012, an Kekse.
Woran glaube ich? Immer noch an den Menschen?
I'm losing my faith, my grip, my hope... my humanity?

Wie lang muss ich noch funktionieren, wie oft noch brechen, damit ich... verstehe?
Wie lang muss ich mich noch als Schläfer fühlen?
30.11.09 01:42


GODISNOWHERE

Sehr vielaussagend.

Please respond...











... , Deus Ex Machina
14.11.09 01:51


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