sad but true

 

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Gebet?

Eine Seuche befällt mich, meinen Geist. Sie vergiftet meine Gedanken, ruft alte Erinnerungen hervor. Niemand kann glücklich sein, den die Vergangenheit verfolgt oder der um die Zukunft bangt. Das Jetzt ist die Leere, das Glücklichsein? Aber Leere ohne das Jetzt ist eine Finsternis, aus der man nicht einfach emporsteigt. M., du hast dich auf einen Pfad begeben, den ich fast vor dir beschritten hätte. Ich hoffe zwar, dass es jetzt zu spät ist, um sich doch noch für diesen Weg zu entscheiden. Es hält mich viel. In manchen Augenblicken bin ich mir nicht sicher ob es reicht. Es gibt nichts zu verzeihen, nur zu bedauern. Ein Wort und ich hätte dir einen Ozean an Worten zurückgeben können. Ob es geholfen hätte? Unwahrscheinlich, aber vielleicht. Vielleicht wärst du für einen Moment nicht allein in deiner ureigenen Finsternis gewesen.

Lass immer eine Kerze brennen.

Deine Tür ist zugeschlagen. Und es hat in meinem Universum weniger Schaden angerichtet als erwartet. Aber genug um sagen zu können, dass ich doch lieber vorgewarnt gewesen wäre.
Ich bitte nicht oft, aber ich bitte Gott in vielen Momenten darum, dass du deine Entscheidung zuletzt nicht bereut hast. Nur das, denn zu verzeihen gibt es nichts.

Doch eine andere Tür ist noch einen Spalt breit offen. Hoffentlich eine Hand breit. Es ist als würde ich in einen Spiegel sehen und dich dabei genau durch das Feuer gehen sehen, durch das ich gegangen bin. Und es glimmt noch in mir, jederzeit bereit wieder zu lodern. Und alles um den Scheiterhaufen ist Leere und Finsternis.

Anima Sola

Und es tut weh, sehr. Ich kann dir versprechen, dass es irgendwann nicht mehr wehtut, wenn du nichts tust. Und wenn nichts mehr wehtut, ist einfach alles egal. Bewahr dir, dass dir nicht alles egal ist. Schlag einen besseren Weg ein, denn jeder Weg scheint mir ein besserer als meiner. Ich hatte nur Glück, sagte ich dir. Ich hoffe allerdings, dass es doch apo mechanes theos geschuldet war. Der letzte Gedanke, der mich entscheiden ließ, es zu ertragen. Die Frage, die es verursachte, dass ich nicht allein in meinem Gedankenozean ertrinke. Früher hab ich um einen Deus ex Machina für mich gefleht, heute tu ichs für dich.

-HERR, es wäre schön, wenn du meine Bitte noch einmal erhörst.-
Nicht ganz uneigennützig, wie ich zugeben muss.
Lass diese Tür nicht zufallen.

Und alles was ich tun kann, ist Kerzen anzünden und meine eigene Tür offenhalten.

Ich würde es akzeptieren, aber nur weil ich muss.
Ein Teil von mir würde mit meinem Bruder im Geist gehen, mindestens.
Ich fühl mich zerrissen. Und du dich auch.
21.1.14 02:22


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Stimmt irgendetwas nicht mit mir? Sephie nascht nun für immer Erdbeeren, ironischerweise in einem Eisschachtelsarg... ich würde fast sagen... endlich... es waren gerade einmal drei Tage, in denen er sich von quicklebendig über wirklich krank zum Tod bewegt hat. Drei Tage, in denen sich der -zugegeben etwas dicke- Süße zu einem abgemagerten Elend entwickelt hat. Nichts hat geholfen... Knötchen am letzten Tag... Und wer weint? C. weint... C. leidet... und Arya auch. Und ich? Ich hatte ihn im Arm als er weggeschlafen ist. Ich hatte ihn noch stundenlang im Handtuch gewickelt auf dem Schoß liegen, damit C. ihn noch einmal sehen konnte... Ich hab ihn, gegen die Leichenstarre kämpfend, in die Eisschachtel gelegt und erstmal eingefroren, während C. fast das Herz brach.

Abgebrüht?

Es war nicht sein Tierchen und trotzdem hing sein Herz so daran... er konnte nicht mitansehen, wie es ihm immer schlechter ging. Mir tat es mehr weh, C. leiden zu sehen, als Sephie beim Sterben zu begleiten.

Es berührt mich zu wenig...

Mein Humor rappt: "Rattenverschleiß"

Therapieaufräumen.

Es war sogar richtig pietätvoll, am Abend Tofu zu essen... als hätten wirs letzte Woche schon gewusst. Wie unheimlich...

Unheimlich...
Vorsehung...
Mystik...
Heiligkeit...
Sephiroth...
Gott ist Liebe...
Für immer...

Requiescat In Pace
Sephiroth "Sephie" Homer Mephisto van Kelso
7.4.11 11:18


Körperlichkeit.
Es ist interessant, ekelhaft und interessant, wenn etwas, das eigentlich eher fest sein sollte, wie Wasser fließt. Man kommt sich vor als würde man pissen. Wie Wasser.
Es muss am Bier liegen...
Naja, es war einen Versuch wert. Die acht Stunden durchgehender Schlaf entschädigen das unübliche Wasserlassen und die Krämpfe und das Zittern. Das Zittern ist sowieso immer da... omnipräsent. Ich muss gestehen, dass sich stärkeres Zittern sogar recht gut anfühlt. Vor Ekel nichts essen zu können wirkt sich bestimmt auch mehr oder minder positiv für mich aus.
Dabei war das Bier wirklich nur die letzte Möglichkeit... Völlig fertig zu sein und trotzdem nicht schlafen zu können, ist eine Qual. Als würde man Nächte durchmachen und kurz vorm Kollaps nochmal eine Coffeintablette einschmeißen... grausam.
Woher das kommt? Das weiß nur Gott... Ich kann mich an nichts erinnern, das ich getan haben könnte, um 2 Tage und 2 Nächte komplett wach zu sein, aber vollkommen fertig. Immer noch klingt das Gefühl nicht ab, als würde ich alles durch eine Glasglocke wahrnehmen... ab und zu wie Watte... Ich sehe alles... ohne Fixierung, ohne Richtung, aber ich lasse es nicht an mich ran. Ich kann keinen Gedanken darum fassen und es berührt mich auch nicht emotional. Genauso wie Wiener Aktionismus... naja... sogar das kommt näher an mich heran, wenn ich es recht überdenke.

Sie sagen, Hungergefühl ist etwas Gutes, etwas, was man genießen sollte. Sie sagen, es ist wundervoll, wenn man spürt wie Fett verbrannt wird, ein Gramm nach dem anderen.
Es ist etwas furchtbares... eigentlich. Ich gestehe, langsam fühlt es sich wirklich gut an. Und ich merke, dass ich Fortschritte mache. Wenn ich etwas esse, bin ich meist nach ein paar Bissen schon satt. Es gab bisher noch keinen FA, darauf bin ich stolz. Allerdings... sehe ich bis jetzt nicht wirklich Früchte meiner "Arbeit", aber es deutet sich an, dass ich sie spüre. Ich merke es wenn ich den Gürtel schließe, wenn ich Ringe anlege, weniger wenn ich den Schritt auf den Sockel der Wahrheit steige. Man hält mich aber anscheinend eh nicht für so schwer, allerdings dürft vieles auch einfach nur Schleimerei sein. Aber wenn man mal die Dokus über dicke Menschen ansieht... ich muss sagen, dass einige 10-12 kg weniger als ich drauf haben, aber gefühlt doppelt so breit wie ich aussehen, die 5 kg, die das Fernsehen angeblich optisch aufträgt schon mit abgezogen übrigens. Aber ich weiß es... und es ist furchtbar. Sicher... bei mir ist nicht alles Fett, aber vieles... und es muss weg, es MUSS weg, es ist ekelhaft.
In Bio hab ich gelernt, dass man angeblich immer von oben nach unten und von außen nach innen abnimmt. Ich kann bis jetzt bestätigen, dass man ziemlich rasch an den Händen abnimmt. Allerdings hab ich den Eindruck, dass ich nicht wirklich abnehme, sondern nur verlagere... von den Fingern und vom Hals in die Brüste, von den Füßen in die Oberschenkel. Es ist wie verhext.
Zumindest musste ich nicht noch einmal die Grenze überschreiten. Es erleichtert mich. Meine Vernunft führt zwar Krieg gegen meinen Willen, in dem mein Körper Opfer ist... schon immer war. Meine -wenn mans so nennen will- Seele sowieso, aber ich denke... da ist vieles überwunden... oder zumindest verdrängt. Der Krieg läuft weiter, die Trommeln werden immer noch geschlagen, aber die Kontrahenten sind Ehrenmänner und respektieren einander... noch...

Ich freue mich auf heute Abend. Bis dahin werde ich keinen Bissen zu mir nehmen, der Kaffee war schon schlimm genug, aber nötig.
Sozialverhalten
Aber dank des... Wassers sieht sowieso nichts appetitlich aus.
Komissar Zufall
Zufällig weiß auch der Dinosaurier, dass bei mir ein Edeka um die Ecke ist. Wusste ich nicht. Es gibt immer noch Wege, die ich nicht gegangen bin.
Erkenntnis
24.1.11 16:06


Grenzüberschreitung

Ich hätte bis heute nie gedacht, dass ich jemals diese Grenze überschreite. Bis jetzt hatte ich nicht genug Mut oder Nervenstärke oder Dummheit um den Schritt zu gehen. Ich hab aber das Gefühl es muss sein. Ich fühl mich alles andere als wohl und Leute, die nichts auf den Rippen haben, aber trotzdem immer noch 5 kg abnehmen könnten, machens eindeutig nicht besser. Da "gesund" abnehmen anscheinend nicht funktioniert, muss es eben ungesund gehen. Ich will es weghaben, alles... ich will es nicht mehr. Das ganze ekelhafte Fett gehört nicht zu meinem Körper, es soll weggehen.
Es heißt, man soll sich einen Erinnerungsgegenstand zulegen, der einen daran erinnert, was man erreichen will. Die Idee find ich im Allgemeinen gut. Irgendwas... und wenns ein aufgemalter Punkt auf dem Arm ist.
Wasser Wasser Wasser
Man bekämpft den Hunger mit Wasser.
Man belohnt den Körper mit Wasser.
Ich muss meine Eisentabletten noch nehmen.
7.1.11 20:39


Du kannst es einfach nicht falsch verstanden haben... Was soll denn bitte "Kann passieren" heißen? Und was bedeutet minutenlanges Umarmen?
Weißt du überhaupt, was du willst? Nein? Dann vielleicht was du nicht willst?
Weißt du was ich will?
Weiß ich was ich will?
Ich denke in diesem Fall weiß ich ausnahmsweise was ich möchte.
Aber mit Klarheit wäre ich auch schon zufrieden.
Und wenn es ein Nein wäre. Es wäre weniger schlimm als schiere Ungewissheit.
Wie soll man etwas, worüber man nichts weiß, verarbeiten? Wie soll man sich mit Untatsachen abfinden?

Alles vage.
Almost rage.

Ich wünsche mir Kraft für den morgigen Tag, das Unwissen zu bekämpfen. Dies ist ein Krieg, in dem ich nur gewinnen kann. Selbst die schlussendliche Niederlage ist im Vergleich zur Vagheit ein glorreicher Sieg.
Ich werde mich diesem Kampf wohl nicht morgen stellen. Falscher Zeitpunkt.
Gibt es einen richtigen Zeitpunkt, der erkennbar ist?
Oder werde ich ihn lächeln und winkend an mir vorbeiziehend sehen?

Dies wäre der Moment gewesen, in dem du deine Fresse hättest aufreißen müssen. Von nun an wirst du dein Leben lang Reue erleiden.

Es pocht in meinem Kopf, in meinem Herzen, es ist das Licht, das mir in den Augen brennt.

Es schmerzt, es läutert, es tötet.

KATHARSIS

ER ist das Licht der Welt.
Aber im Augenblick bist meine Welt, die am Rad dreht, und mein Licht, das mir mein Augenlicht raubt.

Augen-LICHT, seltsamer Zufall.

Wie ein Hauch von Schicksal...

Ignis Fatuu...

Hochmut...

HYBRIS

Einfach nur hinnehmen und vertrauen. Mit der Naivität eines Kindes.

PARADIGMA





Polanski frei.
Ich richte nicht.




E., danke fürs Gespräch. Wir werden sehen, ob ich verzeihen und vergessen kann. Beste Freunde werden wir wohl nicht mehr werden, aber das wollten wir wohl auch zu keinem Zeitpunkt.




Regen... endlich... Wasch alles hinfort. Ersäufe alles Verdorbenes.
Mein Kreislauf bricht zusammen und nicht nur meiner. Ich erwarte ein Weltuntergangsszenario...
Ich erwarte auch 2012... mit einem Spottlächeln und einem sehnenden Blick...

Verrückt...



S, hört auf zu suchen, mein Süßer... du wirst deinen R. nicht finden. Mein großer nascht jetzt für immer Erdbeeren.
Kreatur, die du Schöpfungsodem in dir trägst. Ruhe wohl, wir sehn uns wieder, so hoff ich, so vertrau ich.
S, meine Gesellschaft ist mit Sicherheit weit weniger erbauend als die deines kaltgestellten Freundes. Ich hab dich lieb.

Dir kann ichs ja sagen, du magst mich auch mit dem Wissen auf jeden Fall... auch wenns nur am Käse liegt.
13.7.10 00:25


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